EU-Gemeinschaftslizenz für grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1072/2009, Nr. D-12-001-G-2548, erteilt durch das Landesamt für Bauen und Verkehr Brandenburg.
Streitbeilegung
Die EU-Kommission stellt eine Online-Streitbeilegungsplattform bereit: ec.europa.eu/consumers/odr. Wir nehmen nicht an Verbraucherstreitbeilegungsverfahren teil.
Datenschutzerklärung
Stand: Juni 2026 | Gültig ab Inbetriebnahme der Website
1. Verantwortliche Stelle (Art. 13 DSGVO)
EVAZ GmbH Hans-Grade-Allee 18 · 12529 Schönefeld
Telefon: +49 175 7495114
E-Mail: info@evazgmbh.de
Geschäftsführer: Leonid Stoliarchuk, Hanna Slyvchak
Ein Datenschutzbeauftragter ist gemäß Art. 37 DSGVO nicht bestellt, da die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür nicht erfüllt sind. Datenschutzrechtliche Anfragen richten Sie bitte direkt an die oben genannte E-Mail-Adresse.
2. Erhobene Daten und Verarbeitungszwecke
a) Automatisch erhobene Daten: Beim Aufruf unserer Website übermittelt Ihr Browser automatisch technische Daten (IP-Adresse, Browsertyp, Betriebssystem, Referrer-URL, Datum/Uhrzeit). Diese werden ausschließlich zur technisch fehlerfreien Bereitstellung der Website genutzt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und nach 14 Tagen gelöscht.
b) Von Ihnen aktiv übermittelte Daten über das Kontaktformular:
Name (Pflichtfeld – für die Bearbeitung Ihrer Anfrage erforderlich)
E-Mail-Adresse (Pflichtfeld – für die Rückantwort erforderlich)
Telefonnummer (freiwillig)
Nachricht / Transportanfrage (Pflichtfeld – Inhalt Ihrer Anfrage)
Ausgewählte Leistungsart (freiwillig)
Die als Pflichtfelder markierten Angaben sind für die Bearbeitung Ihrer Anfrage zwingend erforderlich (vertragliche Anforderung gemäß Art. 13 Abs. 2 lit. e DSGVO). Eine Nichtangabe führt dazu, dass Ihre Anfrage nicht bearbeitet und kein Transportvertrag geschlossen werden kann. Zweck: Bearbeitung und Beantwortung Ihrer Kontakt- und Transportanfrage.
Empfänger personenbezogener Daten (Art. 13 Abs. 1 lit. e DSGVO): Ihre Daten werden grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn:
Formspree Inc. (USA) – Übermittlung von Kontaktformulardaten (Auftragsverarbeiter, Art. 28 DSGVO; siehe Abschnitt 10)
Steuerberater / Buchhalter – Weitergabe von Rechnungsdaten im Rahmen gesetzlicher Buchführungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO)
Behörden (Finanzamt, Zoll, Strafverfolgungsbehörden) – nur bei gesetzlicher Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO)
3. Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Für die verschiedenen Verarbeitungsvorgänge gelten folgende Rechtsgrundlagen:
Kontaktformular (Transportanfrage): Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – Verarbeitung zur Anbahnung oder Erfüllung eines Vertrages
Server-Log-Dateien, Hosting: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse an fehlerfreier und sicherer Bereitstellung der Website
Formular-Checkbox (Einwilligung): Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – Ihre freiwillige, ausdrückliche Einwilligung. Diese können Sie jederzeit nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (siehe Abschnitt 4), ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung berührt wird.
4. Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
Sie können eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Senden Sie dazu eine formlose E-Mail an: info@evazgmbh.de. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung.
5. Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
WENN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DER EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).
SOFERN PERSONENBEZOGENE DATEN ZUM ZWECK DER DIREKTWERBUNG VERARBEITET WERDEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WIDERSPRECHEN SIE DER VERARBEITUNG FÜR ZWECKE DER DIREKTWERBUNG, SO WERDEN DIE PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR FÜR DIESE ZWECKE VERARBEITET (ART. 21 ABS. 2 DSGVO).
6. Speicherdauer
Server-Log-Dateien: automatisch nach 14 Tagen gelöscht
Kontaktformulardaten (ohne Vertragsabschluss): bis zu 3 Jahre nach Abschluss der Korrespondenz
Geschäftliche Korrespondenz und Vertragsunterlagen: 6–10 Jahre gemäß handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflicht (§§ 238, 257 HGB; § 147 AO)
Nach Ablauf der jeweiligen Frist oder bei Wegfall des Verarbeitungszwecks werden die Daten routinemäßig gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
7. Hosting
Diese Website wird gehostet von: IONOS SE, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur, Deutschland (nachfolgend „Hoster"). Personenbezogene Daten, die auf dieser Website erfasst werden (insbesondere IP-Adressen, Kontaktanfragen und technische Zugriffsdaten), werden auf den Servern des Hosters gespeichert. Das Hosting erfolgt zum Zwecke der Vertragserfüllung gegenüber unseren Besuchern sowie im Interesse einer sicheren und effizienten Bereitstellung unseres Online-Angebots (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Mit dem Hoster besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
8. Server-Log-Dateien
Der Hosting-Anbieter erhebt und speichert automatisch Informationen in Server-Log-Dateien, die Ihr Browser übermittelt:
Browsertyp und Browserversion
Verwendetes Betriebssystem
Referrer-URL
Hostname des zugreifenden Rechners
Uhrzeit der Serveranfrage
IP-Adresse
Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und Optimierung seiner Website. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.
9. SSL/TLS-Verschlüsselung
Diese Website nutzt aus Sicherheitsgründen eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung für die Übertragung vertraulicher Inhalte, insbesondere der Kontaktformulardaten. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://" auf „https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile. Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.
10. Übermittlung an Dritte – Formspree (Art. 28 und 44 ff. DSGVO)
Die Übermittlung des Kontaktformulars erfolgt über den Auftragsverarbeiter Formspree Inc., 460 Park Ave South, New York, NY 10016, USA. Mit Formspree besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO. Die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA erfolgt auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln (SCC) gemäß Beschluss 2021/914/EU der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Formspree verarbeitet Ihre Daten ausschließlich zur Weiterleitung der Kontaktanfragen an uns; eine darüberhinausgehende Nutzung oder Weitergabe erfolgt nicht.
Auf dieser Website besteht die Möglichkeit, uns über WhatsApp zu kontaktieren. Anbieter ist die WhatsApp Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (Tochtergesellschaft der Meta Platforms Inc., USA). Die Kommunikation erfolgt über eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. WhatsApp erhält jedoch Zugriff auf Metadaten, die im Zuge des Kommunikationsvorgangs entstehen (z. B. Zeitpunkt, Telefonnummer). Wir nutzen WhatsApp ausschließlich für die direkte Kommunikation auf Ihre Initiative hin; wir betreiben keine WhatsApp-Gruppen oder Broadcast-Listen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsanbahnung) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an effizienter Kundenkommunikation). Die Muttergesellschaft Meta Platforms Inc. ist seit Juli 2023 unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert (Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO), sodass eine angemessene Garantie für etwaige Datenübermittlungen in die USA besteht. Weitere Informationen: whatsapp.com/legal/privacy-policy.
12. Lokale Speicherung im Browser (§ 25 TDDDG)
Diese Website nutzt die localStorage-Technologie Ihres Browsers ausschließlich für technisch notwendige Zwecke:
evaz_ck – Speicherung Ihrer Cookie-Einwilligungsentscheidung
Es werden keine Tracking-, Analyse- oder Werbe-Cookies gesetzt. Die Speicherung erfolgt nach § 25 Abs. 2 TDDDG ohne gesonderte Einwilligung, da sie technisch notwendig ist.
13. Schriftarten
Diese Website verwendet ausschließlich systemseitig vorinstallierte Schriftarten. Es erfolgt keine Verbindung zu externen Schriftarten-Servern. Es werden keine personenbezogenen Daten an Dritte übermittelt.
14. Ihre Rechte (Art. 15–21 DSGVO)
Sie haben gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich Ihrer personenbezogenen Daten:
Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO)
Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) – Sie können Ihre Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format erhalten
Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO) – jederzeit mit Wirkung für die Zukunft, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bisherigen Verarbeitung berührt wird
Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO) – siehe Abschnitt 15
Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine formlose E-Mail an: info@evazgmbh.de. Wir bearbeiten Ihre Anfrage unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO).
15. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO)
Unbeschadet anderer Rechtsbehelfe haben Sie das Recht, sich bei der zuständigen Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren:
Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg
Stahnsdorfer Damm 77 · 14532 Kleinmachnow
Tel.: +49 33203 356-0 · www.lda.brandenburg.de
16. Keine automatisierte Entscheidungsfindung (Art. 22 DSGVO)
Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 DSGVO statt. Ihre Daten werden ausschließlich zur manuellen Bearbeitung Ihrer Transportanfragen verwendet.
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen der EVAZ GmbH für Güterkraftverkehrsleistungen | Stand: Juni 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Transportaufträge zwischen der EVAZ GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber im B2B-Bereich (Unternehmer i. S. d. § 14 BGB). Entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Auftragnehmer ist Inhaber einer EU-Gemeinschaftslizenz nach VO (EG) Nr. 1072/2009 (Lizenz-Nr. D-12-001-G-2548) und erbringt seine Leistungen als Frachtführer im Sinne der §§ 407 ff. HGB im Einklang mit dem Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG).
§ 2 Vertragsschluss
Ein Transportvertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung seitens der EVAZ GmbH zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend.
§ 3 Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet:
das Transportgut vollständig und korrekt zu beschreiben (Art, Menge, Gewicht, Abmessungen);
alle erforderlichen Begleitdokumente (Frachtbrief, Lieferschein, Zolldokumente) rechtzeitig bereitzustellen;
das Gut ordnungsgemäß und transportsicher zu verpacken;
bei Gefahrgut (ADR) die entsprechenden Vorschriften einzuhalten und den Auftragnehmer rechtzeitig zu informieren;
Lade- und Entladestellen rechtzeitig und zugänglich bereitzustellen.
Für Schäden, die aus unvollständigen oder unrichtigen Angaben entstehen, haftet der Auftraggeber.
§ 4 Haftung des Auftragnehmers
Die Haftung des Auftragnehmers richtet sich nach den §§ 407 ff. HGB sowie – bei grenzüberschreitenden Transporten – unmittelbar nach dem CMR-Übereinkommen. Im internationalen Verkehr gelten die Haftungsausschlüsse nach Art. 17 Abs. 2 und 3 CMR (z. B. mangelhafte Verpackung durch den Auftraggeber, natürliche Beschaffenheit des Gutes, unvermeidbare Umstände) unmittelbar kraft Gesetzes.
Die Haftung ist auf 8,33 SZR je Kilogramm Bruttogewicht der beschädigten oder verlorenen Sendung begrenzt (§ 431 HGB / Art. 23 Abs. 3 CMR). Eine höhere Haftungsgrenze kann durch schriftliche Wertdeklaration vor Übergabe des Gutes vereinbart werden; die Wertdeklaration ist im Frachtbrief oder in einem gesonderten Schriftstück festzuhalten und führt zu einem angepassten Frachtentgelt.
Die Haftung für Verspätungsschäden ist auf den dreifachen Betrag der Fracht begrenzt (§ 431 Abs. 3 HGB / Art. 23 Abs. 5 CMR). Vermögensfolgeschäden (insbesondere entgangener Gewinn, Vertragsstrafen des Auftraggebers gegenüber Dritten) sind ausgeschlossen, es sei denn, der Auftragnehmer hat vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt (§ 433 HGB).
Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer unbegrenzt (§ 449 HGB).
Äußerlich erkennbare Schäden: unverzüglich bei Ablieferung schriftlich zu vermerken;
Äußerlich nicht erkennbare Schäden: innerhalb von 7 Tagen nach Ablieferung schriftlich anzuzeigen;
Verspätungsschäden: innerhalb von 21 Tagen nach Ablieferung (CMR).
Verjährungsfrist: 1 Jahr ab Ablieferung (§ 439 HGB / Art. 32 CMR); 3 Jahre bei Vorsatz.
§ 6 Zahlung und Pfandrecht
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen netto ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB berechnet. Zusätzlich wird bei Zahlungsverzug eine Verzugspauschale von 40,00 EUR gemäß § 288 Abs. 5 BGB geltend gemacht; dem Auftraggeber bleibt der Nachweis offen, dass kein oder ein geringerer Verzugsschaden entstanden ist.
Dem Auftragnehmer steht ein gesetzliches Pfandrecht an dem Transportgut gemäß § 441 HGB zu, solange der Auftraggeber mit der Begleichung fälliger Forderungen aus dem jeweiligen Transportvertrag in Verzug ist. Der Auftraggeber ist nur zur Aufrechnung oder zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts berechtigt, wenn seine Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
§ 7 Versicherung
Der Auftragnehmer unterhält eine Verkehrshaftungsversicherung gemäß den gesetzlichen Mindestanforderungen (CMR). Eine weitergehende Warentransportversicherung ist auf ausdrücklichen Wunsch gegen gesonderte Vereinbarung möglich.
§ 8 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt (Naturkatastrophen, Krieg, behördliche Maßnahmen, Streik, Pandemien), die die Leistungserbringung unmöglich machen, entbinden den Auftragnehmer für die Dauer des Ereignisses von seinen Leistungspflichten. Beide Parteien sind verpflichtet, einander unverzüglich zu informieren und zumutbare Maßnahmen zur Schadensminderung zu ergreifen.
§ 9 Stornierung
Eine kostenfreie Stornierung eines bestätigten Auftrags ist bis spätestens 24 Stunden vor dem geplanten Ausführungstag möglich. Bei späterer Stornierung ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Ausfallpauschale von bis zu 30 % des vereinbarten Frachtentgelts zu berechnen, sofern der Auftragnehmer nachweist, dass ihm entsprechende Kosten entstanden sind. Der Auftraggeber kann nachweisen, dass ein geringerer oder kein Schaden entstanden ist.
§ 10 Gerichtsstand und anwendbares Recht
Diese AGB gelten ausschließlich im Geschäftsverkehr mit Unternehmern (§ 14 BGB) und juristischen Personen des öffentlichen Rechts. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für innerdeutsche Transporte ist – soweit gesetzlich zulässig nach § 38 ZPO – Cottbus (Sitz der EVAZ GmbH gemäß HRB 19047 CB). Für grenzüberschreitende Transporte gilt Art. 31 CMR; eine davon abweichende ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung ist bei CMR-Transporten nicht wirksam, sodass dem Kläger die in Art. 31 CMR genannten Gerichtsstände offenstehen. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
§ 11 Subunternehmer
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten Subunternehmer (Unterfrachtführer) einzusetzen. Der Auftragnehmer bleibt in diesem Fall gegenüber dem Auftraggeber für die ordnungsgemäße Durchführung des Transports verantwortlich. Für das Verschulden von Subunternehmern haftet der Auftragnehmer wie für eigenes Verschulden, soweit nicht zwingende gesetzliche Regelungen (HGB, CMR) eine abweichende Haftungsverteilung vorsehen.
§ 12 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.